Sustainability bei Forvis Mazars
In den Sustainability Services erwartet dich viel Abwechslung! Du unterstützt Unternehmen in der Entwicklung ihrer Nachhaltigkeitsstrategie, arbeitest an der Prüfung von Nachhaltigkeitsberichten mit und berätst Klient:innen zu vielen regulatorischen ESG-Anforderungen.
Michael Dessulemoustier-Bovekercke
Partnerin bei Forvis Mazars
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Erfahre durch unsere Mitarbeiter:innen, wie das Leben bei Forvis Mazars aussieht – in ihren eigenen Worten:
Job Insights - 4 Fragen an Julia
Wie bist du zu Forvis Mazars ins Sustainability Team gekommen?
Ich habe meinen BWL Bachelor an der Wirtschaftsuniversität Wien (WU) gemacht und war zeitgleich bei einer Studierendenorganisation, die Personen, die eine Business Idee im ökologisch / sozialen Bereich haben, dabei unterstützt diese umzusetzen. Ich habe also während meines Studiums schon im Nachhaltigkeitsbereich beraten. Da mir das so Spaß gemacht hat, und ich das Gefühl hatte, dass mir die Arbeit im Sustainability Bereich gefallen könnte, habe ich auch einen Master in dem Bereich gemacht. Nach dem ersten Semester im Masterstudium Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement an der FH Krems habe ich nebenbei dazu angefangen in Teilzeit bei Forvis Mazars zu arbeiten. Ich war die erste Person, die sich ausschließlich mit ESG-Themen beschäftigt hat und gemeinsam mit ein paar Kolleg:innen eine ESG-Strategie aufgesetzt, eine Roadmap entwickelt und unseren ersten Nachhaltigkeitsbericht geschrieben. Unser Sustainability Team ist gewachsen, wir sind eine eigene Service Line geworden und heute begleite ich Organisationen u.a. beim Aufbau ihrer Nachhaltigkeitsberichterstattung und der Entwicklung ihrer ESG-Strategie.
Wie sieht ein typisches ESG-Projekt aus?
In einem typischen ESG-Projekt beginnt die Zusammenarbeit nach der Beauftragung mit einem inhaltlichen Kick-off, meist persönlich. Im weiteren Projektverlauf wechseln sich Klient:in und Berater:innen mit Aufgaben ab, bis zum Abschluss, der oft in einer kurzen Präsentation mit der Geschäftsführung endet. Bei Projekten zur Vorbereitung auf die Nachhaltigkeitsberichterstattung informieren wir zu Beginn die relevanten Ansprechpersonen über die Anforderungen des gewählten Berichtsstandards bzw. der zugrundeliegenden Regulatorik. Darauf folgt in der Regel eine Wesentlichkeitsanalyse, bei der gemeinsam mit den Fachbereichen ESG-Auswirkungen, Risiken und Chancen identifiziert werden. Häufig wird daran ein Strategiemodul angeschlossen, um Ziele, Maßnahmen und Kennzahlen zu den wesentlichen Themen festzulegen. Zur Ermittlung des Handlungsbedarfs führen wir oft noch eine Gap-Analyse durch, also eine strukturierte Bestandsaufnahme vorhandener Prozesse, Richtlinien und Dokumente. Diese bildet eine solide Grundlage für die Erstellung des Nachhaltigkeitsberichts.
Ist ESG nur ein Trend oder eine echte Veränderung?
Nachhaltigkeit ist keinesfalls nur ein vorübergehender Trend – sie ist gekommen, um zu bleiben. ESG (Environmental, Social, Governance) hat sich als zentrales Prinzip in der Unternehmenswelt etabliert und bietet weit mehr als nur Richtlinien oder Standards: Es hat das Potenzial, echte Veränderungen zu bewirken. Wenn Unternehmen die Chancen von ESG erkennen und nutzen, können sie ihre Geschäftsmodelle nicht nur optimieren, sondern auch grundlegend transformieren. Von der Reduzierung der Treibhausgasemissionen bis hin zur Förderung von Vielfalt und Inklusion – ESG eröffnet Möglichkeiten, langfristig Werte zu schaffen, die sowohl die Gesellschaft als auch die Geschäftswelt bereichern. Die Zukunft gehört den Unternehmen, die Nachhaltigkeit als strategischen Vorteil begreifen und verantwortungsbewusst handeln. Indem sie ESG als integralen Bestandteil ihrer Geschäftsstrategie verankern, gestalten sie eine bessere, zukunftssichere Welt und sichern ihre eigene Wettbewerbsfähigkeit in Welt mit vielen Herausforderungen.
Wie hat sich dein Blick auf Nachhaltigkeit durch deinen Job verändert?
Mein grundlegender Blick auf Nachhaltigkeit hat sich durch meinen Job nicht verändert – wertegetriebenes Handeln ist mir nach wie vor wichtig, und diese Werte spiegeln sich besonders im Bereich ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit wider. Was sich jedoch verändert hat, ist mein Verständnis dafür, wie Unternehmen Nachhaltigkeitsthemen angehen. Durch meinen Job habe ich wertvolle Einblicke gewinnen können, die zeigen, dass die Herangehensweise von Unternehmen sehr unterschiedlich ist – sie reicht von reiner Compliance bis hin zur Entwicklung ganzheitlicher Strategien. Besonders spannend und erfüllend sind für mich die Beratungsprojekte, bei denen es um strategische Entwicklungen geht. Diese Projekte bieten die Möglichkeit, gemeinsam mit unseren Klient:innen echte Veränderungen anzustoßen und den Grundstein für nachhaltige Innovationen zu legen.